Das muss laufen wie am Fließband

Glücklicherweise befindet sich die Beziehung wieder auf positivem Gelände. Jetzt weiß ich, dass meine Nerven einfach nur überstrapaziert waren. Das lag nicht nur an Sid, viel mehr an mir. Ja, ich hab sonst welche Negativitäten zu tief eindringen lassen, vergessen die Deckung oben zu behalten. Wenn ich nicht aufpasse, dann verpeile ich es ruhig zu bleiben. Selbstkontrolle … immer wenn ich denke, dass ich mich gut im Griff habe, kommt meine Persönlichkeit angestiefelt und verpasst mir ’ne Klarkommschelle. Es ist ja nicht so, als wäre ich unzufrieden mit meiner selbst, ich wünsche mir auch nie jemand anderes zu sein, außer wenn ich mal wieder zur Furie mutiere. Paradoxerweise geht es mir innerlich besser, wenn ich mich entladen habe, ist nur blöd wenn es jemand abkriegt, der zur falschen Zeit in meiner Gegenwart war. Wenn das passiert, egal ob bei Sid, Fremde oder sonst wen, plagt mich früher oder später mein schlechtes Gewissen. 

Wenn ich mich mal so in der Welt umsehe, dann entdecke ich eine Menge Leute, die ihre Launen im Griff haben. Da wäre zum einen Frau Hannemann, die jeden Tag ein Lächeln trägt und Gelassenheit ausstrahlt. Früher unterhielten wir uns oft nach der Schule, manchmal standen wir noch eine Stunde auf dem verlassenen Schulhof. An manchen Tagen gab es ihrerseits nichts erfreuliches zu berichten, da kam nur Leid über ihre Lippen. Beispielsweise als ihr Vater dement wurde, als eine langjährige Freundin starb oder das Ding, als Sie mir von ihrem Brustkrebs berichtete. Aber dennoch bleibt sie immer standhaft, lässt sich nichts anmerken und ist bärenstark. 

In meinem Kopf schwirrt dieser visuelle Gedanke umher. Er zeigt mir all die ausgeglichenen Menschen und wie sie sich selbst beherrschen. Die Selbstkontrolle wird als Lichtschalter dargestellt. Alle haben ein Kippschalter, den nur sie verwalten und mein Schalter ist ein Bewegungsmelder. Es sieht so aus, als gäbe es keine Lösung für mich, als läge es nicht in meiner Hand, denn ohne Schalter, keine Kontrolle. Warum bin ich nur so unausgeglichen und warum habe gerade ich den Bewegungsmelder abbekommen? Ist es etwa mein Job die blöde Kratzbürste zu sein? Darauf hab ich kein Bock, nee, echt nicht.

Immerhin wächst mein Optimismus, aber der ist noch lange nicht stark genug, um die Ausraster in Zaum zu halten. Momentan ist auch alles in Butter, so einigermaßen. Ich bin nun die zweite Nacht wach und ich war nur am Rackern. Dienstagabend ging meine Reise mit dem Sternschnuppenstaubexpress los. Nach der Schule hab ich losgelegt zu lernen und mein Schulkram zu erledigen. Vergangene Nacht lernte ich erst für die gestrige Geschichtsklausur, dann musste ich meine Gedichtinterpretation überarbeiten, den Physikvortrag ausarbeiten und ich habe es sogar noch geschafft einen weiteren Punkt für das schriftliche Referat in Geschichte abzuarbeiten. Mein Hirn ist voll von Nachkriegsjahren, Versailer Vertrag, Weimarer Repulik, Mikroskope und schlesische Weber. In der vergangenen Stunden sah es ähnlich aus. Zuerst musste ich den Physikvortrag fertig machen, was ich noch nicht geschafft habe. Mir fehlen noch zwei Skizzen und das Handout. Mikroskope sind jetzt nicht so aufregend, dennoch interessiert es mich und ich arbeite gerne dran. Leider zu gerne. Ich hab mich zu lange damit aufgehalten. Eigentlich wollte ich noch mit dem Referat weiter machen. Deadline ist der letzte Tag vor den Weihnachts-, als auch Halbjahresferien, aber ich kenne Frau Wendtland. Sie ist froh, wenn sie es so früh wie möglich kriegt und ich wollte damit glänzen als Erste abzugeben. Schließlich muss ich mir langsam mal wieder Motivation und Ehrgeiz aneignen. Das hat enorm nachgelassen und blieb oft auf der Strecke wegen irgendwelchen Negativitäten. Es ist nicht langsam Zeit dafür, nein, es ist allerhöchste Eisenbahn! Das Abi ruft und es wäre schön nicht einfach nur mit einer Vier zu bestehen. 

Zu Beginn des Schuljahres erkundigte ich mich, ob unsere Abendschule auch tatkräftig aufs Studium vorbereitet, denn ich wusste, dass es nicht so ist. Wenn man was will, muss man sich kümmern und das habe ich getan, nicht nur weil ich Klassensprecherin bin, sondern weil ich Antworten brauchte, die ich jetzt glücklicherweise habe. Neben der erlangten Klarheit, habe ich aber auch Panik bekommen. Der Herr Irgendwas erklärte uns, wie das mit der Verteilung der Studienplätze läuft. Wenn ich meine Messlatte beim gerade bestandenen Abi hängen lasse, dann werde ich zwar LimboQueen, aber stehe wahrscheinlich jahrelang auf der Warteliste für einen Studienplatz. Klar wäre es cool einfach mal ein Jahr durchzuchilln und jede Minute mit Polly zu verbringen, aber ich hab keine Lust noch länger auf meine Zukunft zu warten. Andere Fünfundzwanzigjährige steuern schon volle Kraft voraus auf ihr Diplom oder ihren Doktor und ich weiß nicht mal, ob ich das mit der Mathematik gebacken kriege. Was ist, wenn ich das Abi in Sand setze, weil Vektoren und ihre Linearkombinationen echte Fotzköppe sind?! Was soll ich denn tun? Ok, durchatmen … wenn ich versage, habe ich immerhin noch das Fachabi und damit findet sich sicher auch eine geeignete Studienrichtung. Noch ist nichts verloren. Ich bezweifle, dass ich es noch auf einen Zweierdurchschnitt schaffe, denn ich hab dieses Halbjahr schon dreimal eine 5+ kassiert. Lennox drängt mich auch, dass ich mich mehr reinhänge und er hat ja auch Recht. Auch wenn mich die Abendschule ankotzt und ich absolut kein Bock mehr darauf habe, erst am späten Nachmittag die erste Stunde zu haben, sollte ich dich nicht vergessen, dass eigentlich ein Streber in mir wohnt. Auf meinem Zeugnis vom dritten Lehrjahr stehen mehr Einser, als Zweier und jetzt interessiert es mich nur noch, ob ich bestehe. 

Hier trennen sich die Wege

Momentan bin ich gut unterwegs im Leben. Ich spüre richtig wie ich voran komme. Meine Einstellung ist wieder auf den Beinen und motiviert bin ich auch. Das letzte Schuljahr war im Ganzen betrachtet nicht so rosig und mir ist auch die Lust vergangen. Doch mir ist wieder aufgefallen, dass ich gerne in die Schule gehe und hab jetzt auch einen Freund in meiner Klasse. Lennox kommt nachher wieder vor der Schule rum und wir chilln ein bisschen. Und mit Sid wird es auch besser, die paar Tage Abstand waren bitter nötig. 

Was Stuart und Sören angeht: keiner von beiden sieht es ein sich dafür zu entschuldigen, mich sitzen gelassen zu haben. Tja, dann habe ich es auch nicht nötig diese Freundschaften zu führen. Ich brauche keine Freunde, die auf meine Gefühle kacken, weil sie zu stolz sind. Ehrlich gesagt fühle ich mich auch befreit, entlastet. Dazu verflüchtigt sich eine riesige Wolke mit schlechter Laune. Meine Welr hat wieder etwas mehr Gleichgewicht. Ich werde nicht mal Zeit damit verschwenden, mich über Vergangenes aufzuregen, denn das hat kein Platz mehr auf meinem Weg. Sie waren es mal wert, jetzt nicht mehr. Manchmal wirft die Vergangenheit ihren Schatten in die Zukunft -das sagte Avatar Aang in Buch 1 oder zwei 2-, doch wenn man nach vorn, in Richting Sonne schaut, dann kehrt man den Schatten einfach den Rücken zu und lässt sie im eigenen Schatten stehen. Nicht meine Vergangenheit kontrolliert meine Zukunft, sondern meine Gegenwart und wie die aussieht liegt allein an mir und meiner Einstellung! Getrennte Wege sind nicht immer schlecht, denn es kreuzen sich auch neue. 

Schulgeschwätz und Zockergerede

Vor Kurzem habe ich meine Facharbeit in Gesichte zurück bekommen. Mit Glanz und Gloria wurde ich von Frau Wendtland überschüttet. Meine gute Struktur, der fachliche Inhalt und die generelle Ausarbeitung wurde lächelnd gelobt. Ein paar Formfehler waren drin, daher bekam ich nur 14 von 15 Punkte bekommen. Trotz alledem ist es eine 1 und ist die beste Arbeit der Klasse. Mein Herz hat gelacht, wie jedes Mal, wenn mein Vorbild mich lobt. Frau Wendtland ist eine top Lehrerin. Sie hat alles im Griff, ein sehr umfangreiches Wissen. Ich könnte ein Loblied mit zehn langen Strophen über sie verfassen. So lang wie die komplette Version von Don McLean’s American Pie. Eine Lehrerin wie sie eine ist, möchte auch ich werden! Ich mag ihre Methoden, wie sie den Unterricht gestaltet und Wissen vermittelt. Es ist abwechslungsreich und es ist nicht schwer aufmerksam zu bleiben. Sie hat den Nobelpreis für ihren Dienst verdient. Zudem hat sie eine tolle Persönlichkeit, um die ich sie beneide. Ich mag ihre Weltanschauung, die teilweise drastisch ist, aber wir betrachten die Dinge aus demselben Winkel. Außerdem ist sie eine starke Frau, wirkt so stabil und als hat sie alles unter Kontrolle. So wie ihr Leben ist, soll meine Zukunft aussehen. Wenn ich Probleme habe, kann ich mich an sie wenden ohne groß verurteilt zu werden. Sie ist immer ehrlich und keineswegs scheinheilig. Es ist toll ein greifbares Vorbild zu haben. So werde ich immer daran erinnert, wo ich hin will. Es gibt mir Motivation und zeigt mir, dass es möglich ist, dass ich es schaffen kann. Ich habe auch bemerkt, dass auch ich eine Rolle in ihrem Leben spiele, auch wenn es wahrscheinlich nur eine sehr kleine ist. Ich denke, dass sie es etwas erfüllt, dass ich in ihre Fußstapfen treten möchte. Es ist diese Leidenschaft, die wir für Geschichte und das Lehrersein teilen. Es sind solche magischen Momente, in denen wir uns in endlosen Gesprächen über die Geschehnissen der Vergangenheit verlieren könnten. Leider bleibt in den zehnminütigen Pausen zwischen den Stunden nie viel Zeit, aber auch wen es immer nur ein paar Minuten sind ist es toll.
Ich glaube, ich Schwärme nicht zum ersten Mal von ihr, aber sowas muss ab und zu mal raus. Ich höre mich vielleicht etwas verliebt an, aber so klingt Bewunderung nun mal.

Im Moment bin ich noch auf Arbeit und sitze wie auf heiße Kohlen. Ich hab vorhin meine übrig gebliebene Bahn Sternschnuppenstaub gezogen und will zurück in meine Höhle, um zu zocken. Ich hab auch noch ein Teil da. Ein blaues, soll ein blauer Diamant sein. Das wollte ich später schmeißen und denn ist mein Chemovorrat aufgebraucht.
Sören, Stuart und ich sind später zum GTA online zocken verabredet und mein Browsergame Klondike wartet auch schon auf mich. Außerdem muss ich meine Pokémon trainieren, um ein zweites Mal die Top 4 zu besiegen. Ich spiele oft mehrere Spiele gleichzeitig. Bei Klondike muss ich immer 3 Minuten warten, bis einmal Energie aufgefüllt ist und damit beschäftige ich mich in den – manchmal endlosen – Ladezeiten bei GTA. Der 3DS läuft manchmal auch noch. Wenn ich nur durch Gras renne, um zu trainieren, muss ich nicht wirklich bei der Sache sein, schließlich bin ich Profi, was Pokémon angeht. Seit den ersten GameBoy Spielen, also der roten, blauen und gelben Edition drücke ich mir sie Daumen platt.
Mein neues-gebrauchtes iPhone ist schon auf den Weg hier her. Dann kann ich auch wieder meine Handygames zocken. Ich bin schon ganz aufgeregt.

Kiffen oder kollabieren 

Die Ferien sind vorüber. Das waren sie eigentlich gestern schon, aber ich habe ein Tag überzogen. Ja ich habe geschwänzt, obwohl ich mir vorgenommen habe das sein zu lassen. Aber gestern habe ich mir das Schwänzen wieder mit ausreichend Gründe schön geredet. Es war beschissenes Wetter, so trüb und verregnet, ich hatte kein Bock auf sechs Stunden Leostingsfächer und ich wollte lieber im Bett bleiben, kiffen und zocken, denn ich habe mir Dragon City Evolution geladen und kann einfach nicht aufhören mich um meine virtuelle Drachenwelt zu kümmern. Das ist nun schon das dritte Drachenspiel auf meinem Handy. Aber mir war schon zu Tagesbeginn klar, dass ich mich drücken werde. Als ich morgens vor dem Spiegel stand, sah ich tief in meine rumänischen Augen und sah den ganzen Konsum der drogenlastigen Ferienwoche. Was nicht weiter schlimm war, aber als ich dann mit Polly den Morgenspaziergang gemacht habe und spürte wie oll das Wetter ist, stand mein Entschluss fest. Somit lag ich den Tag im Bett, kiffte und zockte. Ich bin enttäuscht, bereue es aber nicht wirklich. Heute muss ich unbedingt gehen. Na gut, müssen tue ich gar nichts, außer sterben, aber ich sollte, wenn mir was an meiner Zukunft liegt. Momentan will ich mich zwar einfach nur mit Drogen und meinen Games verkriechen, aber dazu habe ich keine Zeit. Schließlich richtet sich die liebe Welt nicht nach meinen Bedürfnissen. 

Zumindest hat sich das Bafögamt gemeldet, mit einer Liste von fehlenden Unterlagen. Bis zu meinem Geburtstag muss ich die vier Dinge einreichen. Eine Kopie des Abgangszeugnissenes vom letzten Jahr, mein schulischer Werdegang, Kontoauzüge (nochmal, denn doppelt hält anscheinend besser) und eine finanzielle Auflistung meines Guthabens. Das habe ich bereits ausgefüllt und Kontoauszüge sendete ich auch ein. Die wollen mich doch rollen! Ich bau mir jetzt erstmal ein Sticki. Das nervt schon wieder alles. Vorhin erst hatte ich wieder eine Diskussion mit Sid, weil er auch nervt uns anstrengend ist. Immerhin hilft meine Mutter mir finanziell etwas. Sie zahlte den Strom und die offene Nachzahlung, außerdem ein Teil meiner Handyrechnung, womit es jetzt wieder entsperrt ist und eine weitere Rate. Ohne das ADHS wäre ich viel ausgeglichener, aber ohne den wäre ich auch nicht ich, also: kiffen oder kollabieren!

Ich fühl mich wie ein Plattfisch im Matsch

Ja, das war ein toller Tag. Ich hab den Rest von meinem Sternschnuppenstaub geschnieft und meine Schularbeiten zum größten Teil erledigt. Für die Facharbeit in Geschichte habe ich alle Recherchen getätigt und dazu alles strukturiert notiert. Das Inhaltsverzeichnis habe ich auch schon in Angriff genommen, aber nicht fertiggestellt. Ich glaub ich hänge immer noch im Mittelalter fest. Auch wenn ich vorwiegend nur auf meiner Couch saß, war ich doch den ganzen Tag auf Reisen durch die Zeit, in Paralleluniversen und bei Parasiten. Während mein Leib gerade mal gut genug zum Stift halten ist, ist meine Seele auf Forschungsreise in meiner mittelalterlichen Heimatstadt. Es ist gut so wie es war, denn wäre mein Leib mit ins Mittelalter gekommen, dann wäre er erstmal in den Sumpf gefallen. Da wo ich wohne war vor tausend Jahren noch Sumpfgebiet. Auf der Neustadtseite der Havel war das Ufer sumpfig und alles was heute auf dieser Fläche steht, steht auf Stahlträgerbefestigungen. Hoffentlich wird mir das nicht mal zum Verhängnis … na nur mal gut, dass das hier keine Erdbebenregion ist. Angefangen hat meine Reise 928, als hier noch fast alles wüst war. Ein paar letzte Grüppchen von Germanen siedelten hier und die Slawen kamen. Das war alles so aufregend. Ich liebe es Vorträge und Facharbeiten auszuarbeiten. 

Es kam irgendwann der Punkt, an dem ich das Mittelalter erstmal wieder in der Vergangenheit lassen wollte. Ich vertrat mir also ein wenig die Füße in der Gegenwart. Zuerst stiefelte ich zum Pott und anschließend zum Schreibtisch. Ich wusste, dass das was ich suche, irgendwo auf dieser zweiteiligen Arbeitsfläche liegt. Hätte ich mir in diesem Moment was wünschen können, dann hätte ich mir eine epische Piratenschatzkarte gewünscht. Natürlich eine die mich zu meinem versteckten Osterei bringt. Geschichte musste einfach mal Geschichte bleiben, also peilte ich meinen Biovortrag an, denn ich hatte Bock drauf. Letztes Jahr habe ich diesen Vortrag schon einmal ausgearbeitet, aber ich kam nicht mehr dazu ihn vorzutragen, denn ich stand am apokalyptischen Abgrund meines Lebens. Fast ein Jahr ist es her, als ich die Schule unterbrechen musste, um mich um mein Untergewicht und Einschlafproblem zu kümmern. Tja … momentan ist die Lage sogar irgendwie noch beschissener als letztes Jahr, weil ich mich seit über einem halben Jahr so fühle, als würde ich in der Wiederholung meiner Vergangenheit stecken. Ja, als würde ich hier einfach so rumstehen, hier im Sumpf, wo ich nicht weg komme. Jetzt geht es endlich wieder vorwärts, in eine Welt, die ich nicht schon mal erlebt habe. Dieses Jahr werde ich den Vortrag in Bio halten, auch wenn der Termin auf meinen Geburtstag fällt. Zudem ist der Vortrag schon mal grundlegend da, naja … zumindest irgendwo da auf dem Schreibtisch zwischen den anderen Zetteln. Überraschenderweise habe ich ihn schneller gefunden, als erwartet. 

Vergangenes Jahr war mein Thema der Parasitismus und jetzt Parasitismus im Tierreich. In meiner ehemaligen lahmarschig-langweiligen Klasse waren wir nur noch sechs, ohne mich fünf und zwei haben mit der zwölften aufgehört. Jetzt sind wir zwölf Schüler, deswegen wurde das Thema wohl unterteilt. Aber egal, ich hatte Lernlaune. Das ging recht zügig von statten, aber ich muss mir noch ein paar Hintergrundinformationen einholen. Parasiten sind echt ekelhaft und bösartig, bäh. Dann wuselte ich ein wenig umher und fuhr zurück ins Mittelalter. Mit der Zeit kam auch Sid von der Arbeit und Sören kam auch zu Besuch. 

Die Fahrt mit dem Sternschnuppenexpress war ohne Turbolenzen und jetzt habe ich mich ins Bett gelegt, zünde gleich meinen, noch nicht einmal gedrehten Joint an und lasse mein fantastisches Abenteuer durch Bildung, Zeit und Parasiten gediegen ausklingen.