Der Königskaiser und sein Schicksal. Von der ersten Doku an war ich von seinem Schicksal gefesselt und irgendwie fasziniert.

Ich habe diesen interessanten Artikel über die App Wissenschaftsnachrichten von Newsfusion gefunden – Ich dachte, er könnte dir gefallen.:
http://mobil.derstandard.at/2000052792475/Suche-nach-Geheimkammern-in-Tutanchamuns-Grab-geht-weiter?amplified=true

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Valentinstag: die restliche Welt hat das Rezept der Liebenden und ich mit das für Ritalin

Am Valentinstag haben sich bestimmt viele glückliche Paare den Hollywood-Erwartungen gewidmet. Sind es Komplexe oder ist es doch nur Leere, was sich dort hinter der Maske versteckt? Was man um diesen Tag für ein Wirbel macht, um Romatik zu erzeugen, innige Momente zu haben und das Prickeln zu spüren. Binnen der grauen Masse, erwachte so manch ein Paar lächelnd und liebend, doch lag spät abends in Tränen wach oder taumelte volltrunken mit Fremden durch die Nacht. Die große graue Strömung entspringt  der religiösen Sekte RegStul Mort. Sie hat ihren Ursprung im Windelfurz des medialen Spams, wo sie als graues, scheinbar harmloses, nicht stinkendes Fäkalgasbläschen in die Welt gesetzt wurde. Es fanden sich erste Anhänger, und ihnen folgten gleich die nächsten. Die Glaubenssätze und Leitlinien verbreiten sich über Flimmerkisten, Retinadisplays, Theaterbühnen und Kanzelbesetzungen. Gepredigt wird die allgegenwärtige Nützlichkeit, des lebenserleichterndes Konsummittel. Schnell wurde das Bläschen zur Strömung, die dem Fluss des scheinbar geruchsneutralen Abgas folgt. 
Werteverkalkung und Atomintelligenz führen zu rücksichtslosem Komplexwahn mit entartenden Folgen. Am Tag der Liebenden sollen die Herzen durch kostspielige Romantiksynthesen, die Leidenschaft entfachen. Je höher die Investition, desto protziger wird die Story beim für den Schwanzvergleich. Am Tag der Liebe färbt sich grau zu rot, strömt blindlings zur Romantik, erwartet dort Zuneigung, neben glänzenden Schätzen und intime Zärtlichkeit. Wegen mangelnder Medienkompetenz und unachtsachmen Medienkomsum schätzen leider zu viele, falsche oder irrationale Werte. Der Liebesausdruck am Valtentinstag benötigt eine Gabe, um die Liebe an sich, ausdrücken zu können, … wie ein Converter. Liebe sollte nicht materiell abhängig sein und sein Rezept sollte der Ausdruck wahrer Empfindungen sein.

Der ganze Valentinstrubel zog an mir vorbei, nur ein paar wenige Blicke kreuzten sich. Als mir das am Abend bewusst wurde, überkam mich die pure Erleichterung. Anstatt den Tag über ständig meine Augen weg rollen zu müssen, richtete sich mein Blick auf den Termin in der Klinik. Das Gespräch mit Dr. Nolle verlief reibungslos, gechillter hätte das Ganze gar nicht sein können. Der erste was mir durch den Kopf sah, als ich ihn visualisierte war: FlunderFace. Völlig unkontrolliert äußerte sich mein erster Eindruck, in Form einer Oberflächebetitelung. Zu seinem Aussehen hatte keinerlei Vorstellung und malte mir auch nichts aus, trotzdem überwältigte mich das Überraschungsmoment. Im Gespräch ging es um hauptsächlichen Faktoren der aktuellen Lebenslage. Die Kommination verlief flüssig, ganz ohne Stress oder Stolpersteine. Es lag schweizer Mentalität in der Luft und autistische Brisen erfrischten den Raum. Ja, er machte auf mich einen emotionsfreien Eindruck mit diesem Schein von Leere in seinen Augen. Mh, wichtiger ist dass sein Verstand nicht von Persönlichkeit wird, was irgendwie eine robotische Ausstrahlung erzeugt. 

Der Ritalintermin endete mit einem Rezept, wodurch das Dopamin weniger leckt. Dieser Punkt wäre abgehakt und den anderen: die Ritalinfrage, konnte ich noch nicht klären.

Tage wie diese, …

… häufen sich in letzter Zeit! Der Frust wächst immer weiter und die schlechte Laune zu umgehen, wird auch immer schwerer. Tag täglich werde ich mit Dingen konfrontiert, die mir gegen den Strich gehen und ich schaffe es immer weniger mich davon zu distanzieren. Seitdem mein Leben nicht mehr durch Sid belastet wird, habe ich mir ein Motto kreiert, was auch eine Zielsetzung ist. Ich nenne es: finde deinen Buddha. Das sage ich mir innerlich, sobald ich merke, dass meine Impulsivität ansteigt. Dieser Satz erinnert mich an die Achtsamkeit, die mir durchaus vertraut ist, dennoch nicht immer da ist. Es braucht seine Zeit permanent bewusst zu sein und Gefühle als Teil seiner Existenz zu akzeptieren. 

Gestern erst war einer dieser Tage, an denen es so scheint, als stünden alle Faktoren gegen mich. Hinzu kommt das ADHS, was von Haus aus Selbstmotivation und Stimmungsstabilität beeinträchtigt. Mein Donnerstag fing eigentlich ganz gut an. Der Vormittag auf Arbeit war entspannt, obwohl ich mit der blöden Rentnerin zusammen Dienst hatte, die der Meinug war mich anbrüllen zu müssen. Boar, die hat Kontra gekriegt, zumal ihre überzogene Reaktion auf fehlerhaften Tatsachen basierte. Mir egal, meine Ignoranz funktionierte einwandfrei. Später chillte ich mit Stuart, der wieder mal einen seiner Fehlaktionen aufs ADHS schob, was in mir der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen brachte. Das war echt zu viel, denn er rechtfertig ständig alles was nicht ganz glatt läuft mit ADHS und dann hat er noch diese permanente Kann-ich-nicht-Einstellung. Er merkt vielleicht nicht in welchem Ausmaß ich Rücksicht auf ihn nehme, nicht weil er es verlangt, sondern weil es meinem Wesen liegt. Durch die Beziehung mit Sid ist mir bewusst geworden, dass ich auf Dauer zu rücksichtsvoll bin und dabei vergesse auf mich zu achten. Diese Erkenntnis hat mich reifen lassen und somit habe ich mehr Sensibilität für meine eigene mentale Belastung entwickelt. Was Stuart angeht bewege ich mich im grenzwärtigen Bereich und fühle mich stellenweise emotional ausgenutzt. Genau begründen kann ich das noch nicht, aber es liegt an meiner Wertevorstellung. Ich kann übersteigerte Selbstüberzeugung nicht leiden, insbesondere nicht, wenn es um fehlerhafte Informationen oder Thesen geht. Das ist in meinen Augen eine Form von Arroganz, die enorme Abneigung in mir hervorruft. Dann diese Kann-ich-nicht-Einstellung, die von Faulheit und Beschränktheit zeugt. Zudem ist er ein Mensch, der denkt die Welt dreht sich um ihn. Keine Anzeichen von Selbstlosigkeit und die Empathie zeugt auch nicht gerade von Größe. Auf Dauer kann ich sowas nicht ertragen.

Mein Nachmittagsgemüt wurde gezeichnet von Gleichgültigkeit, Trübsal und Demotivation. In der Schule erwartete mich der nächste Schlag in meinem Face. Noch vor der ersten Stunde begegnete ich Frau Hannemann auf dem Flur, die auf mich zu kam, um mir zu gratulieren. Im Sekundenbruchteil merkte ich meine zornige Mimik pulsieren, also sagte ich nur, dasss nicht ich, sondern Lennox Geburtstag hat. Sie drehte sich zu ihm und ich zog ab. Überraschenderweise war Englisch ganz gechillt, Deutsch hingegen umso ätzender. Vor Stundenbeginn gab Frau Hannemann mir meinen Test zurück, den die anderen schon am Dienstag bekamen, als ich bei der Klassensprecherversammlung war. Schon am Mittwoch teilte Lennox mir mit, dass ich eine fünf für den fucking Gedichtvergleich kassiert habe. Naja, … is‘ mir egal. Im weiteren Stundenverlauf sollten wir wieder einen Vergleich schreiben. Heyms „Berlin II“ mit Zechs „Zwei Wupperstädte“. Es handelt sich um Sonetten, verfasst von lahmen Dichtern und echt nicht ansprechend, dabei mag ich den Expressionismus sehr, besonders Trakel und Kafka. Auf jeden Fall fragte ich vorher, ob wir Formmerkmale und Inhalt vergleichen sollen. Dem stimmte sie zu, also holte ich meine Anleitung raus und fing an. Nach Lennox musste ich vorlesen und hab natürlich nichts richtig gemacht, was mir dann auch so richtig reingewürgt wurde, weil ich meine Fehlzeit nicht aufgearbeitet habe. Nach mir war denn Emil dran, der nach zwei-Drittel seiner Aufzeichnung wurde er unterbrochen, um meine Wenigkeit ausgiebig darauf hinzuweisen, dass ich nichts auf die Reihe gekriegt habe. 

Bevor ich dann nach Hause ging, wollte Sie mir noch ein Blümchen geben, das Sie mir mit einem Lächeln überreichte. Anschließend bekam ich die nächste Standpauke von ihr, wobei sie jedes meiner Widerworte unter Tisch meckerte. Ade, letzter Rest der Schulmotivation.

30.000 Meter: Verschmutzung auf ganzer Linie

Gerade habe ich einen Artikel gelesen, der von britischen Forschern berichtet, die mithilfe von Tauchrobotern Proben aus dem Mariannen- und Kermadecgraben holten: Artikel der Zeit: Tiefsee: 10.000 Meter unter dem Meer.

Das Forschungsmaterial stammt aus 7.000-10.000 Meter Tiefe. Der Mariannengraben befindet sich im Westpazifik und bildet mit 11.000 Meter die tiefste Stelle der Welt und der Kermadecgraben ist eine über 10.000 Meter tiefe Tiefseerinne im südlichen Pazifik, nördlich von Neuseeland. Die Forschungsergebnisse belegen eine Verschmutzung, vergleichbar mit der chinesischer Flüsse. Nebenbei erwähnt: China schlägt völlig über die Stränge. Es ist schon so weit, dass die Bürger ihre eigene Regierung verklagen.

Die untersuchten Flohkrebse waren belastet mit PCB und PDBE. Dabei handelt es sich um eine giftige Chlorverbindung und bromhaltige Chemikalien. Diese Umweltgifte befallen Meeresbewohner und werden Teil des Sediments. Dabei sind diese Schadstoffe und seit 16 und 14 Jahren verboten. 

Neben der porentief vergiften Unterwasserlandschaft, tummelt sich an der Oberfläche inselgroße Plastikdecken. Sie verdecken die Sonne, zusätzlich zum Feinstaubsmog in den Wolken. Dieser Kunststoffmüll ist für Meeresbewohner ein tödlicher Parasit, der sich um Flossen schlingt, die Sauerstoffzufuhr kappt oder sie an Hindernisse fesselt. Tote Fische sind an der Oberfläche zu sehen, zwischen ihnen auch ein Vogel. Hat es ihn etwa hier unten erwischt oder stürzte er bereits leblos herab? 

Nicht nur die Meerestiefen, auch die Lüfte sind hoch bis zur Ozonschicht verdreckt. In den 20 Kilometern befindet sich hauptsächlich die Troposphäre, in der fast alles unserer Luft enthalten ist. Dieser Sauerstoffspeicher der Grundstein  unser aller Existenz. Sie umhüllt uns und Mutter Erde wie eine gigantische Schutzwolke, in der sich Furunkel bilden, die allmählich zur Karbunkel mutieren. Doch sie sind nicht eitrig-gelb, sonder grau und schwarz. Wie Pestbeulen aus Gas beflecken sie die reine Wolke. 

Flugzeuge erzeugen CO2- und Treibstoffemission, stoßen verschiedene Oxide, Reizgase aus und hinterlassen Feinstaub. Zudem verunglücken unentwegt Vögel, wegen dieser monströsen Dreckschleudern. Vom Boden steigen ebenfalls Smogbeulen empor. Besonders dunkle, schadstoffbelastete Exemplare sprießen aus den dritte Welt Länder, China und Rußland, aber auch Indien und andere Industriemächte. Die Luft in der Schutzwolke vermischt sich mit Gasen, Feinstaub und anderen Schadstoffen. Dadurch hustet Mutter Erde immer mehr, während auf ihrer Kruste unzählige Parasiten rasant in alle Richtungen düsen. Zuerst saugen sie ihr die Ressourcen aus und dann furzen sie gewissenlos dreckige Gase aus. 

Bravo, der Mensch hat seinen Planeten erfolgreich in einer 30.000 Meter dicken Dreckschicht eingewickelt. Schön warm mit so einer Smogschale. Oh man … Ich hab nicht mal mehr Lust mich über diese ganzen geldbeschränkten Rattenschwanzparasiten aufzuregen.