Die aktuelle Lage

In letzter Zeit habe ich nichts von mir hören lassen. Nun ja, in erster Linie war ich faul, aber es ist auch eine Zeit der Veränderung angebrochen. Die Schulzeit ist nun so gut wie vorbei und ich muss beruflich einen neuen Weg einschlagen. Damit habe ich so meine Differenzen, aber davon werde ich mich nicht beirren lassen. 

Meinen Kabelanschluss habe ich gekündigt, ein Grund dafür war die Werbung, ein weiterer das Programm und das ganze Elend. Wenn ich mir die Nachrichten angesehen habe, hat mich das aufgeregt. Jedes Mal wieder, habe ich gesehen, wie krank der menschliche Geist ist, wie verseucht unsere Art ist. Selbst wenn ich den Newsticker auf meinem Handy durchlese, könnte ich in Flammen aufgehen. Fast bin ich in Depressionen versunken, doch mir blieb stets der Buddhismus, der in mir die Hoffnung am Leben hält, dass das Leben auf diesem Planeten noch eine Zukunft hat. Die Seele des Menschen wird von Geld, Gier und Macht kontrolliert. Ganze Völker lassen sich manipulieren und lenken. Sie vergessen selbst zu denken und halten sich an Maßstäben anderer fest. Sie vertrauen blind in ihre Regierung, obwohl diese nicht mehr im Sinne des Volkes handelt. Meere, Böden und die Atmosphäre werde rücksichtslos verseucht, ganze Arten werden ausgerottet, nur weil wir immer alles haben und davon nicht genug kriegt. Verzicht scheint mittlerweile ein Fremdwort zu sein. Für die Konsequenzen will niemand die Verantwortung tragen. Egoistisches Handeln ist allgegenwärtig, ob in der Fußgängerzone oder der Unwelt. Luxus und Bequemlichkeit sind vom höheren Wert, als die Gesundheit unserer Umwelt. 

Die Menschheit hat ein hässliches Gesicht bekommen und rühmt sich als Home sapiens sapiens, dabei gehört eine Vielzahl eher zu der Gattung Homo spastiens. Dieser Welt fehlt Toleranz und Rücksicht! Pharmakonzerne und Rüstungsindustrie beherrschen die Welt und werden sie in ein verseuchtes Land verwandeln. Der Mensch wird für sein Ende selbst verantwortlich sein, das ist für mich die realistischste Katastrophentheorie. Ich weiß nicht, wer diese These aufgestellt hat, aber ich stimme dieser Person zu. 

Wo liegt der Sinn des Lebens? Diese Frage habe sich schon unzählige Philosophen und andere Denker gestellt. Meine Antwort lautet, dass man seinem Leben einen Sinn geben muss und nicht einfach darauf warten sollte, dass es einem in den Schoß fällt. Wenn man was will, muss man auch was dafür tun. Ich werde mein Leben mit Sinn erfüllen, in dem ich für die Natur kämpfe und mein Wissen an die nächste Generation weiter zu geben. Ich möchte mein ADHS besser verstehen, um es anderen leichter zu machen und ich möchte den Menschen zeigen, bei Problemen die Dinge objektiv zu betrachten, dass sie einander besser verstehen können. Besonders als Elternteil, Lehrer, Erzieher und andere Art von Bezugsperson ist es wichtig. Missverständnisse führen oft zu negativen Auseinandersetzungen. Kinder brauchen eine beständige Bezugsperson, mit der sie auch über Fehler reden können ohne verurteilt oder bestraft zu werden. Immerhin sind wir die Großen, von denen die Kinder alles lernen und wenn man es ihnen nicht besser bei bringt, liegt der Fehler bei uns und nicht den Kindern.