30.000 Meter: Verschmutzung auf ganzer Linie

Gerade habe ich einen Artikel gelesen, der von britischen Forschern berichtet, die mithilfe von Tauchrobotern Proben aus dem Mariannen- und Kermadecgraben holten: Artikel der Zeit: Tiefsee: 10.000 Meter unter dem Meer.

Das Forschungsmaterial stammt aus 7.000-10.000 Meter Tiefe. Der Mariannengraben befindet sich im Westpazifik und bildet mit 11.000 Meter die tiefste Stelle der Welt und der Kermadecgraben ist eine über 10.000 Meter tiefe Tiefseerinne im südlichen Pazifik, nördlich von Neuseeland. Die Forschungsergebnisse belegen eine Verschmutzung, vergleichbar mit der chinesischer Flüsse. Nebenbei erwähnt: China schlägt völlig über die Stränge. Es ist schon so weit, dass die Bürger ihre eigene Regierung verklagen.

Die untersuchten Flohkrebse waren belastet mit PCB und PDBE. Dabei handelt es sich um eine giftige Chlorverbindung und bromhaltige Chemikalien. Diese Umweltgifte befallen Meeresbewohner und werden Teil des Sediments. Dabei sind diese Schadstoffe und seit 16 und 14 Jahren verboten. 

Neben der porentief vergiften Unterwasserlandschaft, tummelt sich an der Oberfläche inselgroße Plastikdecken. Sie verdecken die Sonne, zusätzlich zum Feinstaubsmog in den Wolken. Dieser Kunststoffmüll ist für Meeresbewohner ein tödlicher Parasit, der sich um Flossen schlingt, die Sauerstoffzufuhr kappt oder sie an Hindernisse fesselt. Tote Fische sind an der Oberfläche zu sehen, zwischen ihnen auch ein Vogel. Hat es ihn etwa hier unten erwischt oder stürzte er bereits leblos herab? 

Nicht nur die Meerestiefen, auch die Lüfte sind hoch bis zur Ozonschicht verdreckt. In den 20 Kilometern befindet sich hauptsächlich die Troposphäre, in der fast alles unserer Luft enthalten ist. Dieser Sauerstoffspeicher der Grundstein  unser aller Existenz. Sie umhüllt uns und Mutter Erde wie eine gigantische Schutzwolke, in der sich Furunkel bilden, die allmählich zur Karbunkel mutieren. Doch sie sind nicht eitrig-gelb, sonder grau und schwarz. Wie Pestbeulen aus Gas beflecken sie die reine Wolke. 

Flugzeuge erzeugen CO2- und Treibstoffemission, stoßen verschiedene Oxide, Reizgase aus und hinterlassen Feinstaub. Zudem verunglücken unentwegt Vögel, wegen dieser monströsen Dreckschleudern. Vom Boden steigen ebenfalls Smogbeulen empor. Besonders dunkle, schadstoffbelastete Exemplare sprießen aus den dritte Welt Länder, China und Rußland, aber auch Indien und andere Industriemächte. Die Luft in der Schutzwolke vermischt sich mit Gasen, Feinstaub und anderen Schadstoffen. Dadurch hustet Mutter Erde immer mehr, während auf ihrer Kruste unzählige Parasiten rasant in alle Richtungen düsen. Zuerst saugen sie ihr die Ressourcen aus und dann furzen sie gewissenlos dreckige Gase aus. 

Bravo, der Mensch hat seinen Planeten erfolgreich in einer 30.000 Meter dicken Dreckschicht eingewickelt. Schön warm mit so einer Smogschale. Oh man … Ich hab nicht mal mehr Lust mich über diese ganzen geldbeschränkten Rattenschwanzparasiten aufzuregen. 

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2 Gedanken zu “30.000 Meter: Verschmutzung auf ganzer Linie

  1. apropos umweltschutz:
    unsere massentierhaltung ist für mehr als die hälfte aller globalen co2 emissionen verantwortlich, somit ist unser fleischkonsum hauptverursacher des durch den menschen verursachten klimawandels. die industrielle tierhaltung schadet der erde mehr als jede andere industrie.

    Gefällt 1 Person

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