Auch wenn es nicht danach aussieht, es ist Weihnachten

Es wirkt fast schon so, als wäre der Dezember schon vorbei. Nur wenige Lichter und Weihnachtssterne schmücken die Fenster. Bei diesen frühlingsfrischen 6° C hier, wird auch kein Schnee fallen, was mich eigentlich nicht weiter stört. Die Gegend ähnelt eher einem vielerorts verlassenem Ödland: kahle Bäume, nackte Sträucher und mikriges Wiesenrispengras. Dazwischen sind meist weniger ansehbare Betonklötze, rostende Metallgitter, umweltverschmutzende Blechkarren und umherfliegende Plastetüten. Schon heut morgen lag ein mords-dicke, graue Wolkendecke über Brandenburg. Mein Elan hält sich in Grenzen und auch meine Weihnachtsfreude will nicht so recht wach werden. Dabei habe ich mich seit Jahren mal wieder auf die Festtage gefreut. Jedoch bin ich noch ziemlich erschöpft von den vergangenen Wochen. Die letzten drei Tage habe ich nur im Bett gelegen und versucht Kraft zu tanken. Meine Müdigkeit hat mich umgehauen und die meiste Zeit hab ich auch geschlafen. Wie so eine leere Zombiehülle schleppe Schritt für Schritt voran, mit Knochen, schwer wie Blei und einer Last auf den Schultern, die mein Blick auf den Boden richtet. Morgen und Übermorgen muss ich jeweils noch für drei Stunden arbeiten und das wars denn für dieses Jahr. Vergangene Woche bin ich noch einmal eingesprungen und jetzt will ich einfach nur in Winterschlaf verfallen.

Jetzt ist gleich Bescherung hier bei Muddi, mal sehen was sich alles in den Säcken versteckt. Vielleicht ist ja auch ein Nintendo 2DS mit Pokémon drin.

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