Vollends gestresst

Klagen, nichts als Klagen in meinem Kopf. Momentan regt mein Leben mich so richtig auf, ja ich fühle mich so richtig abgefuckt. An jeder Ecke lauern Negativitäten, wie beispielsweise meine beendete Beziehung, Zweifel über meine Zukunftspläne, der anstehende Umzug und einfach nur Chaos. In erster Linie bin ich froh, dass Sören und ich ins wieder vertragen haben, aber ansonsten bin ich einfach nur genervt. Ich wurde acht Tage am Stück zur Arbeit eingeteilt und das vorwiegend am frühen Vormittag, in der Schule steht ein Haufen Zeug an, vor allem Druck und zwischendurch noch die restlichen Alltagsaufgaben: Haushalt, Nahrungsbeschaffung, Gassi gehen. Mir ist das echt zu viel. Ich schaffe es nicht zu entspannen oder abzuschalten. Mein Kopf ist bis oben hin voll und meine Energie lässt zu wünschen übrig. Am liebsten würde ich einfach im Boden versinken, dann kann die Welt sich ohne mich weiter drehen. Wenn ich wieder aus meinem Winterschlaf erwache, kann es weiter gehen. Aber so leicht ist das nicht. Heute laufe ich den dritten Tag mit leichtem Kopfschmerz durch die Gegend und in der Schule hat mein Kreislauf schlapp gemacht. Ich fühle mich wie die Krönung der Saft- und Kraftlosigkeit. Jetzt werde ich meine Chinanudeln verspeisen und einschlafen, um morgen in aller Frühe von meinem Wecker zur Arbeit geschickt zu werden. 

Jenseits der Ruhe und Gelassenheit.

Streit. Jeden Tag Streit. Probleme auf Schritt und Tritt auf dem Beziehungspfad. Ich weiß, eigentlich wollte ich schon vor Tagen weiter vom Physikfiasko erzählen, aber dafür fehlen mir die Nerven und warum? Weil Sid Sie mir raubt. Ständig werde ich kritisiert und beschuldigt. So viele Klagen von nur einer Person, geben mir das Gefühl ein Tyrann zu sein. Dann wird mir auch noch an den Kopf geschmissen, dass ich herzlos bin. Lennox hat die katastrophale Eskalation vor zwei Tagen mitgekriegt. Tja, was soll ich machen? Ich bin nicht die Wohlfahrt, was Geduld angeht.

Heute war ich in der Schule, aber nur weil musste. Die letzten zwei Tage habe ich geschwänzt, weil ich viel zu abgefuckt war. Das kann man kein Außenstehenden zumuten. Wenn mein ADHS erstmal los legt, dann verfällt es in Raserei und wird blutdrünstig. Alles und jedes verwandelt sich in eine Zielscheibe und dann werden die fiesesten Dinge ausgepackt, die sonst in der dunklen Ecke meines Beobachtungsprotokollarchiv. Dann werden die hässlichsten Persönlichkeitszüge ausgepackt und so richtig drauf rumgetrampelt. Oh ja, dann kriecht das Monster hervor und die süße kleine Letti wird zur Bestie. Doktor Botwin und Misses Hyde. Wenn ich vollends ausraste und irgendwann mal daran denke Luft zu holen, pulsiert mein Kopf, mein Herz rast und ich fühle mich wie die Sonne, als würde ich so viel Wärme ausstrahlen, um mein Umfeld zu erwärmen. Wahrscheinlich mutiere ich eines Tages, wenn die Welt mich wieder mal so richtig übel ankotzt, zum feuerspeienden Drache. Der ADHS-Endgegner. Ich seh jetzt schon die Trümmer, in denen ich völlig entkräftet aufwache und sehe, was für ein Chaos ich hinterlassen habe. Ja, das ist meine große Angst, ich im absoluten Eskalationszustand!

Nun gut. Da ich heute am totalen Punkt der Verzweifelung stand und nicht mehr weiter wusste, bin ich über meinen Schatten gesprungen. Ich weiß immer noch nicht besser, aber bestärkt. Mir ist momentan nicht klar, ob ich überhaupt eine Beziehung führen möchte und ob diese Sid beinhaltet. Abgesehen von ihm kommt niemand in Frage, aber das ist nebensächlich. Also habe ich vorerst Abstand eingerichtet. Ich, als auch er brauchen Zeit, um selbst zur Ruhe zu kommen. Zudem brauche ich meine Ruhe. Ich bin völlig entnervt und bepisst vor schlechter Laune, dass ich kein Kopf für die Schule habe und so kann es nicht weiter gehen. Zwei Tage habe ich blau gemacht, weil ich Licht klar gekommen bin mit der haben Fickscheiße und hätte ich heute nicht den bekackten Physikvortrag halten und die Deutschklausur schreiben müssen, hätte ich heute auch noch geschwänzt, um zornig auf der Couch zu chillen. Ich erinnerte mich an die Worte von Frau Hegersdorf, dass ich Konsequent bleiben muss. Dann ging es mir komisch, ich wurde plötzlich so weich und schwach. Ich konnte nur schwer schlucken und atmen, außerdem verkrampfte mein Magen leicht. Ja, Frau Hegersdorf, das ging mir durch den Kopf, als ich dachte, dass sich so der Tod anfühlt, wenn es einfach so plötzlich eintritt. Schlimmer geht immer, aber nicht heute, nicht mit mir, also nahm ich Anlauf, um über dem ersten Schatten zu springen: es klingelte zwei Mal und sie nahm ab. Was? Viel zu plötzlich, ich war nicht darauf vorbereitet, dass sie wirklich ran geht, schließlich war Mittagspause. Nach ihrer Ansage sagte sie „Hallo“ und ich erstickte fast, bekam keine Luft. Sie wiederholte das Hallo und ich raffte, dass ich jetzt sprechen muss, sonst legt sie auf. Zögerlich begann ich zu reden und sie schien sehr erfreut von mir zu hören, aber so ist sie einfach. Ich sollte mir darauf nichts einbilden. Sie war in der Visite und rief mich später zurück. In der Zwischenzeit wartete ich und obwohl die Zeit verging, stand sie für mich still, meine Welt drehte sich nicht weiter, ich wartete einfach nur. Das Gespräch war ein Erfolg und ich denke, sie hat sich wirklich gefreut von mir zu hören, auch wenn ich wie erbärmliche Tränenvase klang. Was mich davon überzeugt ist ihre Aussage darüber, das letzte Treffen einfach zu verleugnen und nochmal Gespräch, getarnt als Beratung zu einer eventuellen Aufnahme, ausmachen können. Schlagartig drehte meine Welt sich wieder. Das war ein voller Erfolg.

Während dem Gespräch mit Frau Hehersdorf, erwähnte ich die Problematik mit Frau Hannemann. Dabei fiel mir auf, dass ich mich ziemlich verschlossen habe und sich dadurch ganz schön viel Wut aufgestaut hat. Nach dem Gespräch wurde mir bewusst, dass ich auch über den zweiten Schatten springen sollte, also rannte ich direkt drauf los. Heute war die perfekte Gelegenheit, denn in den letzten drei Stunden schrieben wir die Deutschklausur und Frau Hannemann hat danach auch Schluss. Ich ließ mir also ’ne Menge Zeit für meine verschissene Interpretation und blieb bis zum Schluss. In letzter Zeit war ich öfter frech in ihrem Unterricht und oll, … hab halt manchmal blöde Spitzen geschmissen. Dafür hab ich mich entschuldigt, hab ihr die Duden zum Lehrerzimmer getragen, dass sie nicht zwei Mal laufen muss und sie ist mir kein Stück böse. Nein, sie lächelte mich mit ihrem wahren Lächeln an und sagte nur, dass ich bewusst war, dass ich nur eine Phase hatte und hat es mir nicht übel genommen, dass ich abweisend war. Wow, sie ist einfach nur wow. Und nicht nur das: zwanzig Minuten lang hat sie sich meine Sorgen angehört und nachgefragt und dann hat sie mir noch gut zu gesprochen. Außerdem hat sie dasselbe gesagt, wie Frau Hegersdorf, dass ich konsequent bleiben soll. Ich stecke in einer wichtigen Phase meiner beruflichen Weiterentwicklung und ein Punkt mehr oder weniger, kann schon eine längere Wartezeit für einen Studienplatz bedeuten. Ja da ist Druck und da ist kein Platz jeden Tag als Tyrann bezeichnet zu werden.

Das Physikfiasko

Boar, ich bin sowas von durch … naja, mein Körper macht schlapp, aber mein Geist ist noch fit genug. Auch schon vor der Schule, war ich ko und, alter, wie anstrengend heute alles war, aber immerhin habe ich es durchgezogen! Buchstäblich …

Am Nachmittag kam Lennox vorbei und wir chillten noch ’ne halbe Stunde, bevor wir los musste. Ihm ging es ähnlich wie mir, denn er ist gestern auch ein paar Stationen auf dem Sternschnuppenstaubexpress mitgefahren, allerdings hat er nicht durch gemacht. Umso näher der Zeitpunkt zum Aufbruch kam, desto fauler wurde ich. Auch wenn es keiner laut ausgesprochen hat, haben wir es gedanklich beide in den Raum geschmissen: blau machen? Da wir heute jedoch die Vorträge in Physik halten sollten, fiel das aus, denn wenn ich in solch einem Fach schon mal die Chance auf eine gute Note habe, sollte ich sie nutzen und mir keine Sechs einbrocken.

Jammernd über unsere Schlappheit, radelten wir zur Schule, wo wir völlig saft- und kraftlos ankamen. Aufgrund der anstehenden Vorträge, musste ich nochmal hoch zu Frau Wendtland ins Büro, um mir eine leere Folie für den Polylux zu holen. Oben angekommen trafen wir Herr Jocker an, der mir eine Folie gab. Bei der Gelegenheit erwähnte ich, dass Lennox und ich die Vorträge getauscht haben, weil ich mit dem Thema Diaprojektor nicht klar gekommen bin und da Lennox seinen Vortrag eh nicht halten wollte, hat er sein Thema zum Mikroskop mit mir getauscht. Das hat mich enorm entlastet. Blöderweise hat es Herrn Jocker enorm belastet, denn Lennox sagte ihm vor einigen Tagen, dass er den Vortrag nicht halten wird, aber trotzdem das verlangte Handout ausarbeitet. Er war damit einverstanden.

Die Themen der Vorträge, werden ebenfalls Bestandteil der anstehenden Klausur, also bereitete er den Vortrag von Lennox vor, dass uns kein Stoff fehlt. Tja, als ich ihn über den Thementausch informierte, verzog sich seine Mimik und er schnauzte uns zornig voll. Was uns nicht einfällt und er habe zwei Stunden einen Vortrag ausgearbeitet und ist angepisst, blah blah blah… Herr Jocker machte uns eine ekelhafte Ansage und regte sich übermäßig auf. Plötzlich verwandelte sich meine freundliche Mimik, in Miss Angepisstheit. Ich, sowieso schon völlig durch, musste mich übertrieben anschnauzen lassen. Abklatsch und ADHS agierten zusammen, was für ein Echo sorgte. Mit meinem strengen, leicht herablassenden, mit etwas Wut gemixter Tonfall, verklickerte ich ihm, dass ich mich nicht so ankacken lasse. Während ich angepisst von Dannen zog, laberten wir uns nicht gerade leise weiter voll. Ich stürmte auf den Schulhof, um eine rauchen zu gehen. Meine Laune stabilisierte sich recht zügig, was mich selbst erstmal verwirrte, aber mir wurde dann schnell bewusst, dass ich nicht sauer auf den Jocker war, denn einerseits kann ich ihn verstehen, denn wir hätten Bescheid sagen sollen, aber andererseits hätte er uns auch einfach mitteilen können, dass die Vorträge klausurrelevante Themen sind. Naja, wie auch immer … Das war Phase 1 des Physikfiaskos.

So langsam fallen meine Augen zu, also werde ich einfach morgen von den anderen zwei Phasen erzählen.

Fotoalbum: Pralle Herbstfarben

Der Herbst 2016 ist umwerfend! Mit den ersten vertrockneten Blättern, fiel auch meine Zuversicht auf die schönste Jahreszeit. Der Spätsommer war ziemlich trocken und die Flore schien so, als würde sie am Dreck der Menschen ersticken. Plötzlich ereignete sich mal wieder ein brutaler Temperatursturz, Wolken zogen auf und der Herbst war schneller da, als ich gucken konnte 😍

Gestern Vormittag entdeckte ich das knallrote Ahornhorn Blatt, wie es im Bastartd-Korallenbeerenbusch lag und so schien, als würde es sich sonnen. So sieht es aus, wen Mutter Natur ein Gedicht schreibt.

Das muss laufen wie am Fließband

Glücklicherweise befindet sich die Beziehung wieder auf positivem Gelände. Jetzt weiß ich, dass meine Nerven einfach nur überstrapaziert waren. Das lag nicht nur an Sid, viel mehr an mir. Ja, ich hab sonst welche Negativitäten zu tief eindringen lassen, vergessen die Deckung oben zu behalten. Wenn ich nicht aufpasse, dann verpeile ich es ruhig zu bleiben. Selbstkontrolle … immer wenn ich denke, dass ich mich gut im Griff habe, kommt meine Persönlichkeit angestiefelt und verpasst mir ’ne Klarkommschelle. Es ist ja nicht so, als wäre ich unzufrieden mit meiner selbst, ich wünsche mir auch nie jemand anderes zu sein, außer wenn ich mal wieder zur Furie mutiere. Paradoxerweise geht es mir innerlich besser, wenn ich mich entladen habe, ist nur blöd wenn es jemand abkriegt, der zur falschen Zeit in meiner Gegenwart war. Wenn das passiert, egal ob bei Sid, Fremde oder sonst wen, plagt mich früher oder später mein schlechtes Gewissen. 

Wenn ich mich mal so in der Welt umsehe, dann entdecke ich eine Menge Leute, die ihre Launen im Griff haben. Da wäre zum einen Frau Hannemann, die jeden Tag ein Lächeln trägt und Gelassenheit ausstrahlt. Früher unterhielten wir uns oft nach der Schule, manchmal standen wir noch eine Stunde auf dem verlassenen Schulhof. An manchen Tagen gab es ihrerseits nichts erfreuliches zu berichten, da kam nur Leid über ihre Lippen. Beispielsweise als ihr Vater dement wurde, als eine langjährige Freundin starb oder das Ding, als Sie mir von ihrem Brustkrebs berichtete. Aber dennoch bleibt sie immer standhaft, lässt sich nichts anmerken und ist bärenstark. 

In meinem Kopf schwirrt dieser visuelle Gedanke umher. Er zeigt mir all die ausgeglichenen Menschen und wie sie sich selbst beherrschen. Die Selbstkontrolle wird als Lichtschalter dargestellt. Alle haben ein Kippschalter, den nur sie verwalten und mein Schalter ist ein Bewegungsmelder. Es sieht so aus, als gäbe es keine Lösung für mich, als läge es nicht in meiner Hand, denn ohne Schalter, keine Kontrolle. Warum bin ich nur so unausgeglichen und warum habe gerade ich den Bewegungsmelder abbekommen? Ist es etwa mein Job die blöde Kratzbürste zu sein? Darauf hab ich kein Bock, nee, echt nicht.

Immerhin wächst mein Optimismus, aber der ist noch lange nicht stark genug, um die Ausraster in Zaum zu halten. Momentan ist auch alles in Butter, so einigermaßen. Ich bin nun die zweite Nacht wach und ich war nur am Rackern. Dienstagabend ging meine Reise mit dem Sternschnuppenstaubexpress los. Nach der Schule hab ich losgelegt zu lernen und mein Schulkram zu erledigen. Vergangene Nacht lernte ich erst für die gestrige Geschichtsklausur, dann musste ich meine Gedichtinterpretation überarbeiten, den Physikvortrag ausarbeiten und ich habe es sogar noch geschafft einen weiteren Punkt für das schriftliche Referat in Geschichte abzuarbeiten. Mein Hirn ist voll von Nachkriegsjahren, Versailer Vertrag, Weimarer Repulik, Mikroskope und schlesische Weber. In der vergangenen Stunden sah es ähnlich aus. Zuerst musste ich den Physikvortrag fertig machen, was ich noch nicht geschafft habe. Mir fehlen noch zwei Skizzen und das Handout. Mikroskope sind jetzt nicht so aufregend, dennoch interessiert es mich und ich arbeite gerne dran. Leider zu gerne. Ich hab mich zu lange damit aufgehalten. Eigentlich wollte ich noch mit dem Referat weiter machen. Deadline ist der letzte Tag vor den Weihnachts-, als auch Halbjahresferien, aber ich kenne Frau Wendtland. Sie ist froh, wenn sie es so früh wie möglich kriegt und ich wollte damit glänzen als Erste abzugeben. Schließlich muss ich mir langsam mal wieder Motivation und Ehrgeiz aneignen. Das hat enorm nachgelassen und blieb oft auf der Strecke wegen irgendwelchen Negativitäten. Es ist nicht langsam Zeit dafür, nein, es ist allerhöchste Eisenbahn! Das Abi ruft und es wäre schön nicht einfach nur mit einer Vier zu bestehen. 

Zu Beginn des Schuljahres erkundigte ich mich, ob unsere Abendschule auch tatkräftig aufs Studium vorbereitet, denn ich wusste, dass es nicht so ist. Wenn man was will, muss man sich kümmern und das habe ich getan, nicht nur weil ich Klassensprecherin bin, sondern weil ich Antworten brauchte, die ich jetzt glücklicherweise habe. Neben der erlangten Klarheit, habe ich aber auch Panik bekommen. Der Herr Irgendwas erklärte uns, wie das mit der Verteilung der Studienplätze läuft. Wenn ich meine Messlatte beim gerade bestandenen Abi hängen lasse, dann werde ich zwar LimboQueen, aber stehe wahrscheinlich jahrelang auf der Warteliste für einen Studienplatz. Klar wäre es cool einfach mal ein Jahr durchzuchilln und jede Minute mit Polly zu verbringen, aber ich hab keine Lust noch länger auf meine Zukunft zu warten. Andere Fünfundzwanzigjährige steuern schon volle Kraft voraus auf ihr Diplom oder ihren Doktor und ich weiß nicht mal, ob ich das mit der Mathematik gebacken kriege. Was ist, wenn ich das Abi in Sand setze, weil Vektoren und ihre Linearkombinationen echte Fotzköppe sind?! Was soll ich denn tun? Ok, durchatmen … wenn ich versage, habe ich immerhin noch das Fachabi und damit findet sich sicher auch eine geeignete Studienrichtung. Noch ist nichts verloren. Ich bezweifle, dass ich es noch auf einen Zweierdurchschnitt schaffe, denn ich hab dieses Halbjahr schon dreimal eine 5+ kassiert. Lennox drängt mich auch, dass ich mich mehr reinhänge und er hat ja auch Recht. Auch wenn mich die Abendschule ankotzt und ich absolut kein Bock mehr darauf habe, erst am späten Nachmittag die erste Stunde zu haben, sollte ich dich nicht vergessen, dass eigentlich ein Streber in mir wohnt. Auf meinem Zeugnis vom dritten Lehrjahr stehen mehr Einser, als Zweier und jetzt interessiert es mich nur noch, ob ich bestehe.