Ranking: meine Alltagsapps

Es gab eine Zeit, in denen man die Telefonnummern seiner Freunde noch in Adressbüchlein geschrieben hat. Auch ich habe diese Epoche noch erlebt und damals hatte ich all die gängigsten Nummern im Kopf, aber lange telefonieren durfte ich nicht und die meisten meiner Freunde auch nicht. Oh, ein Monat lag die Rechnung bei 80 DM und da gab es Feuer. Früher gab es noch keine Flats, nur Festnetz und Vorwahlen, bei denen der Angerufene die Kosten übernehmen muss. Das war besonders unterwegs praktisch, wenn man Mutti was mitteilen musste. Heute gibt es Handys und Telefonzellen gibt es hier nicht mehr. Hier sind meine meistbenutzten Apps, jedoch ohne Platzierung, denn entweder werden sie gebraucht oder auch nicht.

Wikipedia: die gesamte Enzyklopädie in meiner Hosentasche. Solange ich mein Handy bei habe, kann ich meine offenen Fragen nachschlagen und zufrieden sein.

WordPress: klar, die App benutze ich oft, dennoch ist es nicht die beste. Zumindest nicht für iOS, die Androidversion ist top.

Kalender: wahrscheinlich hätte ich schon so manch ein Arbeitstag verpeilt. Gut, dass ich dran erinnert werde.

Whatsapp: kostenfrei simsen, klasse, aber eigentlich kann ich es nicht ab, schon gar nicht mehr, seitdem es der Facebookfickfresse Suckerberg gehört, Zucker wär hier viel zu schade.

YouTube: die praktischste Komponente dabei ist die Fernbedinungsfunktion. Wenn ich über die Playsi in YouTube bin, kann ich mich verbinden und übers Handy den nächsten Clip wählen. Und die App muss nicht mal offen bleiben.

Kamera: früher hab ich auch Selfies gemacht, aber jetzt fotografiere ich lieber Polly, die Natur oder andere schöne Anblicke. Könnte ich es mir leisten, hätte ich auch eine fette Canon um den Hals hängen. Aber ich sehe es gar nicht ein so großen Kapitalspasten Kohle in den Rachen zu stopfen. Außerdem bezahle ich keine 300 € dafür, dass der Markenname drauf steht.

Mein O2: die Vollfotzen von der Telekom bin ich endlich los und ich hatte absolut kein Bock neue Verträge zu vergleichen, also habe ich mir für 10 € eine O2-Prepaidkarte mit 10 € Startguthaben geholt. Ich habe einen monatlichen Tarif und kann in der App jederzeit mein Verbrauch checken und selbst andere Tarife buchen, ohne dass ich erstmal zwanzig Minuten damit verschwende beim Kundendienst in der Warteschlange zu hängen.

Amazon Apps: Amazon, Amazon Music und Prime Video. Shoppen, Musik hören und Filme für unterwegs runterladen. Zeitvertreib, Besorgungen und Entertainment. 

eBay Kleinanzeigen: praktischer geht’s doch nicht, um überflüssiges Zeug los zu werden.

PicsArt: kostenlose Bildbearbeitungsapp mit vielen Möglichkeiten zum editieren. Man findet sich schnell ein, es ist übersichtlich und man kann seine Kreationen mit einer Community teilen. Sehr empfehlenswert.

dict.cc: ich werde verrückt, wenn ich was nicht nachschlagen kann. Besonders Wörter aus dem Englischen, Französischen oder Lateinischen. Der Übersetzer von dict.cc passt voll zu meinen Bedürfnissen und leo ist einfach hässlich und kacke. 

Heute hat man sein Handy, das kleine Gadget, was uns das Leben bequemer macht. Das passt in eine Hosentasche, aber damals hätte man eine Handtasche gebraucht, um Enzyklopädie, Kamera, Kalender, Konsole, Flohmarkt und so weiter mitzuschleppen. Auch die Umwelt profitiert davon, würde sie zumindest, gäbe es nicht so viele Geldgeile Ramschverkäufer.

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