Indianerkraut 

Heute vor der Schule sind Lennox und ich zu unserem örtlichen Headshop am Steintorturm gegangen, einfach nur so. Ich wollte nur mal gucken, aber bei der Gelegenheit habe ich mir gleich Filter Tips und Applepapers geholt, also Drehpapier mit Apfelgeschmackt. Wir haben auch etwas mit der Besitzerin gequatscht, nachdem sie damit fertig war, Polly anzuhimmeln. Sie musste sich an einen ehemaligen Hund von sich erinnern, der auch ein Jack Russell-Shih Tzu Mischling war. Wie die Besitzerin heißt, weiß ich nicht, aber sie hat eine einladende und sympathische Persönlichkeit. Nachdem Wuffigerede, kamen wir auf das Thema Kiffen. Ich frage was da so alles rum steht und wurde kompetent beraten, dazu auch noch sehr freundlich. Ich weiß jetzt was genau Blunts sind und, dass es Tabak ohne Tabak gibt. Mich nervt es schon seit längerem, dass ich Tabak zum Kiffen brauche. Ich rauche auch Pursticks, aber das ist weniger cool, denn ich spüre den Qualm im Hals nicht und das stört mich. Mit Vaporizer habe ich es auch schon probiert, Lennox benutzt einen, aber das ist auch nicht so mein Ding. Tabakjoints finde ich am besten, aber Teer und Nikotin sind weniger toll. Das nervt mich schon seit ein Weilchen, denn Zigaretten rauche ich mir noch selten. Eigentlich nur noch, wenn ich in der Schule oder bei der Familie bin. Unterwegs zu rauchen ist mir eh irgendwann zu blöd geworden. Das wirkt irgendwie lodderig und als hätte man es echt nötig. Außerdem ist es mir unangenehm Passanten versehentlich anzupusten, besonders bei Kindern ist es kacke, wenn die durch eine Qualmwolke laufen. Und ich hasse es, die Kippe einfach so auf die Straße zu werfen. Mülleimer sind nicht überall und ich hab auch kein Bock ’nen Aschenbecher umherzuschleppen. Die Liebe Frau vom Headshop hat mir eine Tabakalternative vorgestellt, von der sie bereits viele gute Feedbacks erhielt und persönlich auch davon begeistert ist. Es geht um Knaster Kräutermischungen. Auf der Packung steht, dass es aus Naturkräuter besteht, die nach indianischer Tradition zusammen gestellt wurden. Diese Mischungen wurden angeblich auch bei Ritualen geraucht oder geräuchert. Klar würde ich neugierig, also habe ich eine Packung mit Kirschgeschmack zum probieren mitgenommen. Es gab unter Anderem auch Whisky und Hanf war leider vergriffen.

Noch vor der Schule habe ich die Kräuter ausprobiert. Es war grundsätzlich etwas herber, aber es raucht sich wie Tabak. Viel mehr kann ich noch nicht so wirklich sagen, denn ich hab mich einfach darüber gefreut, dass es dem Tabak so nahe kommt. Ich werde natürlich noch online recherchieren, was genau das ist und wie es Einfluss auf die Gesundheit nimmt. Doch zunächst freue ich mich über die neuste Entdeckung und ich bin schon gespannt, was Sid dazu sagt. So ziemlich genau in zwei Tagen kommt er endlich wieder zu Hause an und ich freue ich mich schon auf ihn, auch wenn ich ihn nicht wirklich vermisst habe.

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7 Gedanken zu “Indianerkraut 

  1. Knaster kauft man sich allerdings auch nur einmal zum Testen bis man draufkommt das das Zeug im Gegensatz zu Tabak nicht zum Rauchen gedacht ist. Leider wollen die Headshopbesitzer Kohle machen und empfehlen das auch noch.
    Da würde ich lieber GreenGo nehmen – das wird zb auch in Holland als Tabakersatz verwendet, eine andere gute Alternative ist Hanftee aus dem Headshop.
    Ich würde Knaster auf jeden Fall kein einziges Mal mehr rauchen. Das Zeug ist nicht weniger parfümiert als Zigaretten und auch wenn echter Tabak nicht gesund ist… etwas das garnicht zum Verzehr hergestellt wird ist es schon mal garantiert nicht.

    Gefällt 1 Person

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