Hässliches Sozialleben

In meinem Leben geht es grundlegend bergauf. Ich weiß nicht so recht warum, aber ich kann es spüren. Was die offensichtlichen Fakten angeht, scheint es aber eher bergab zu gehen. Was meine Freunde angeht, ich glaube ich habe keine mehr. Tja, von Stuart kam keine Entschuldigung nachdem er mich drei Male vergessen hat. Auf sowas habe ich echt keine Lust. Von meiner Mutter würde ich schon oft genug vergessen, als wäre es ihr Job und für jedes Mal vergessen bekommt sie Provision. Ich bin eben ein gebranntes Kind in der Hinsicht. Ja und Sören …, wir sind eingebrochen beste Freunde, schon seit 2011. Bei uns war es wie Freundschaft auf den ersten Blick. Wir haben uns so genommen wie wir sind. Ja wir hatten eine wundervolle Zeit mit nur wenigen Streiterein. Doch ich habe keine Lust mehr sein Lückenfüller zu sein. Er denkt, dass ich eifersüchtig auf seine anderen Freunde bin, aber so ist es nicht. Naja, ich hab ihm meine Meinung getextet und seitdem ist Funkstille. Es stört mich wenig. Scheinbar ist mir die Freundschaft egal geworden, was irgendwie schade ist. 

Wie auch immer. Ich habe zwei Freunde abserviert und jetzt habe ich keine wirklichen Freunde mehr. Ich hab mir das selbst vor Augen geführt und alles was mir dazu eingefallen ist, ist „Wow“. Ein völlig neutrales Wow. Einerseits bin ich auch etwas geschockt, andererseits fühle ich mich aber auch befreit. Ja, ich frag mich was ich mir Freunden soll, denen meine Gefüle egal sind. Schließlich waren mir ihre nie egal. Was soll man da sagen, Männer eben? Nein das weniger, denn Frauen sind auf eine andere Art Arschlöcher. Sowas ist nicht Genderspezifisch, sondern eine Charaktereigenschaft. Entweder ist man ein Arschloch bzw. eine Bitch oder man ist es nicht. Klar macht man Fehler, aber wenn man die nicht einsehen kann, dann ist man einfach nur ein Horst! 

Es wird wohl Zeit sich neue Freunde zu suchen. Ich werde es nicht drauf anlegen, sondern abwarten was das Schicksal für mich vorgesehen hat. Nächsten Jahr zu dieser Zeit fange ich an zu sttudieren, insofern ich genommen werde. An einer Uni gibt es haufenweise Leite, vielleicht finde ich da jemanden, dessen Seele mit meiner harmoniert. Bis ein neues Mensch in meinem Leben ist, werde ich mich mit den sieben Chakren beschäftigen, um meinen inneren Frieden zu finden und zu stabilisieren. Ich werde die chemischen Drogen aus meinem Leben beseitigen und mit der Natur im Einklang leben. Irgendwann haben Sid und ich genügen Geld, um aufs Land zu ziehen. Danach sehnen wir uns beide. Wir wollen vieles selbst anpflanzen und nah bei der Natur sein. Außerdem habe ich noch meinen kleinen Engel Polly. Ich genieße jeden Augenblick mit meinem süßen Hund. Sie schenkt mir sehr viel Kraft und wenn ich sie ansehe, weiß ich dass ich nicht aufgeben darf. 

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2 Gedanken zu “Hässliches Sozialleben

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