Abturn-Ticker: ich Feier die Musik 

In der Nacht war ich mit Polly draußen, weil ich ein paar Pokéstops einsammeln wollte. Also lief ich eine mittelgroße Runde mit ihr. Davor schmiss ich eine gelbe Waage nach.


Anschließend legte ich mich wieder zu Sid und habe dieses Gefühl, der nicht vorhandenen Zeit genossen. Das war so kurz nach 3 Uhr, als der zweite Schub wirkte. Als das Augenhacken vorüber war, spielte ich wieder mit meinem Handy rum, was ich bis jetzt tue, bloß dass ich mir Musik dazu angemacht habe. Die Ohrstepsel brüllen mir direkt ins Hirn. 

Alligatoah begeistert mich mit seiner Clique immer wieder. Ich mag diese Wortgewandheit mit einer Nadelpistole voller Spitzen für die Regierung. Wenn Sudden über Pokémonkarten rappt, lässt er natürlich den Player raushängen: „Baby, lass dich gehen, bist neben meiner Glurakkarte die schönste in meinem Leben. Ist doch kein Problem, bezwinge mein Riesenglied und wir machen Liebe zum Pokémon Titellied.“ 

Oder wenn die Bengel von Damals in der Schule erzählen: „Was soll ich denn mit gute Noten, alles was ich will sind gute Drogen“ oder „mach‘ dir keine Sorgen um den rechten Arm, hier bei uns in Brandenburg wächst der nach.“

Um gleich mal bei Kritik über Beschränkte zu bleiben: Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Eines seiner von mir ausgezeichneten Meisterwerke mit Sprüchen wie „Du verpisst dich besser ganz schnell und gehst nach Haus oder meine Nachbarin schickt ihre Schläger raus. Denn im Haus nebenan wohnt Eva Braun. Die sammelt Köpfe von Fremden auf dem Jägerzaun.“ oder „Hier ist die Mauer im Trend, die Sicht ist dauerbeschränkt, denn was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht!“, „Fremde nicht mögen ist hier Mannschaftssport […] an diesem herrlichen Ort steht ein Häuschen in Flammen, denn die Ernte verdorrt und ein Säugling erkrankt, denn wir werfen dir vor deine teuflische Hand ist schuld und nicht, DASS HIER JEDER SÄUFT UND NICHTS KANN!“ und „Wo das Kälblein auf der Weide ruht, da sind Bücher nur zum Heizen gut. Wo die Schönheit dieser Schöpfung sprießt, da sitzt die Dummheit in den Köpfen tief!“. Der Song ist einfach genial.

Jetzt werd ich weiterkiffen und mit meinem iPhone spielen. Polly muss erst zur Mittagszeit raus und meinen Termin beim Oralchiruge werde ich per Anruf verschieben, mit der Ausrede Unwohlsein. Hoffentlich ist der nächste Termin nicht erst in zwei Monat. Momentan habe ich eh keine Probleme mit meine Weisheitszähne, bloß dass die zwei meine untere Kauleiste verschieben und das ist uncool ohne Ende…

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