Der Milchgipfel

Vorab: die beschissenen Bauern an sich, die ihre Kühe mit Soja mästen und sie behandeln, als wären sie nur Massenprodukte oder Handelswaren, interessieren mich ein Scheiß! Sie behandelten die Kuh schlecht und jetzt sollen sie dafür büßen, von mir aus auch in ihrer Insolvenz verreckten.

Damals, vor über 170 Jahren bedichtete Heine die Weber und nun versuche ich seine Kritik zu adaptieren und der Gegenwart anzupassen:
Im düsteren Auge keine Träne,
Sie sitzen auf dem Melkschemel und fletschen die Zähne.
Deutschland wir melken dein Verhängnis,
Melken ab den dreifachen Gewissensbiss.

Ein Gewissensbiss den Rücksichtslosen,
Zerstört massiv Vieh und Land,
verunstaltet Mutter Erde mit giftiger Hand,
Bestimmt über die wehrlosen, nur für den einzelnen Kontostand!

Ein Gewissensbiss den Oligarchen,
Nennen sie sich auch Demokraten,
Doch geht’s ums Volk, hört man sie nur schnarchen,
Uns geht’s schlecht und ihr sammelt nur die Daten!

Ein Gewissensbiss dem unterdrückten Deutschen,
Lässt dich blenden und lenken von Medien,
Gesteuert von Staat lässt du dich täuschen,
Dabei solltest du lieber greifen nach Enzyklopädien!

Die Kuh unter Zwang gemästet,
Den Heimatplanet achtlos verpestet,
Die preußischen Tugenden abgeschlachtet!
Deutschland wir melken dein Verhängnis,
Melken ab den dreifachen Gewissensbiss.

Ob es meinem guten Heinrich gefallen würde? Wer weiß … Wohlmöglich würde er noch ein drauf setzen, denn ein dreifacher Fluch mag 1844 ausgereicht haben, aber so hässlich wie unser Vaterland geworden ist, müssten es hunderte sein, dass jeder beschissene Politiker vom dreifachen Fluch unschädlich gemacht wird. Gespitzte Pfeile sollen zuerst ihre egoistischen Hohlköpfe aufspießen. Vergiftete Pfeile sollen ihre Teufelhände durchbohren. Und zu guter Letzt – da wo es den Monstern am meisten weh tut – sollen entflammte Pfeile ihr dreckig verdientes Geld, ihr ganzes Hab und Gut verbrennen lassen. Bis nur noch Asche übrig bleibt, die vom Wind in Luft aufgelöst wird. 

Mein Hass auf die Welt ist unbeschreiblich groß! Es sind insbesondere die Machthaber und Habgierigen, die unseren Heimatplanet zerstören, anstatt dankbar dafür zu sein, dass er uns das Leben schenkt. Das fängt beim beschissenen Spast aus der Gosse an, der überall sein Plastikmüll verteilt, weiter über das Pack von Gesellschaft, wo wahrscheinlich gerade mal jeder zwanzigste Verstand und Fürsorge kennt, bis hin zu fast allen Staaten – und da gucke ich Amerika und China besonders tötend an – die mit Atombomben abwerfen, radioaktiven Schrott vergraben, Meere verseuchen und, und, und, … 

Alles lebt zusammen in einer Symbiose, bis auf der Mensch, der sich zum schädlichsten Parasit unserer lieben Mutter Erde entwickelt hat! Der Mensch macht alles kaputt, stört etliche Kreisläuft, rottet Tier- und Pflanzenarten aus, benimmt sich egoistisch, gewissenlos, hässlich …

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4 Gedanken zu “Der Milchgipfel

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