Schulgeschwätz und Zockergerede

Vor Kurzem habe ich meine Facharbeit in Gesichte zurück bekommen. Mit Glanz und Gloria wurde ich von Frau Wendtland überschüttet. Meine gute Struktur, der fachliche Inhalt und die generelle Ausarbeitung wurde lächelnd gelobt. Ein paar Formfehler waren drin, daher bekam ich nur 14 von 15 Punkte bekommen. Trotz alledem ist es eine 1 und ist die beste Arbeit der Klasse. Mein Herz hat gelacht, wie jedes Mal, wenn mein Vorbild mich lobt. Frau Wendtland ist eine top Lehrerin. Sie hat alles im Griff, ein sehr umfangreiches Wissen. Ich könnte ein Loblied mit zehn langen Strophen über sie verfassen. So lang wie die komplette Version von Don McLean’s American Pie. Eine Lehrerin wie sie eine ist, möchte auch ich werden! Ich mag ihre Methoden, wie sie den Unterricht gestaltet und Wissen vermittelt. Es ist abwechslungsreich und es ist nicht schwer aufmerksam zu bleiben. Sie hat den Nobelpreis für ihren Dienst verdient. Zudem hat sie eine tolle Persönlichkeit, um die ich sie beneide. Ich mag ihre Weltanschauung, die teilweise drastisch ist, aber wir betrachten die Dinge aus demselben Winkel. Außerdem ist sie eine starke Frau, wirkt so stabil und als hat sie alles unter Kontrolle. So wie ihr Leben ist, soll meine Zukunft aussehen. Wenn ich Probleme habe, kann ich mich an sie wenden ohne groß verurteilt zu werden. Sie ist immer ehrlich und keineswegs scheinheilig. Es ist toll ein greifbares Vorbild zu haben. So werde ich immer daran erinnert, wo ich hin will. Es gibt mir Motivation und zeigt mir, dass es möglich ist, dass ich es schaffen kann. Ich habe auch bemerkt, dass auch ich eine Rolle in ihrem Leben spiele, auch wenn es wahrscheinlich nur eine sehr kleine ist. Ich denke, dass sie es etwas erfüllt, dass ich in ihre Fußstapfen treten möchte. Es ist diese Leidenschaft, die wir für Geschichte und das Lehrersein teilen. Es sind solche magischen Momente, in denen wir uns in endlosen Gesprächen über die Geschehnissen der Vergangenheit verlieren könnten. Leider bleibt in den zehnminütigen Pausen zwischen den Stunden nie viel Zeit, aber auch wen es immer nur ein paar Minuten sind ist es toll.
Ich glaube, ich Schwärme nicht zum ersten Mal von ihr, aber sowas muss ab und zu mal raus. Ich höre mich vielleicht etwas verliebt an, aber so klingt Bewunderung nun mal.

Im Moment bin ich noch auf Arbeit und sitze wie auf heiße Kohlen. Ich hab vorhin meine übrig gebliebene Bahn Sternschnuppenstaub gezogen und will zurück in meine Höhle, um zu zocken. Ich hab auch noch ein Teil da. Ein blaues, soll ein blauer Diamant sein. Das wollte ich später schmeißen und denn ist mein Chemovorrat aufgebraucht.
Sören, Stuart und ich sind später zum GTA online zocken verabredet und mein Browsergame Klondike wartet auch schon auf mich. Außerdem muss ich meine Pokémon trainieren, um ein zweites Mal die Top 4 zu besiegen. Ich spiele oft mehrere Spiele gleichzeitig. Bei Klondike muss ich immer 3 Minuten warten, bis einmal Energie aufgefüllt ist und damit beschäftige ich mich in den – manchmal endlosen – Ladezeiten bei GTA. Der 3DS läuft manchmal auch noch. Wenn ich nur durch Gras renne, um zu trainieren, muss ich nicht wirklich bei der Sache sein, schließlich bin ich Profi, was Pokémon angeht. Seit den ersten GameBoy Spielen, also der roten, blauen und gelben Edition drücke ich mir sie Daumen platt.
Mein neues-gebrauchtes iPhone ist schon auf den Weg hier her. Dann kann ich auch wieder meine Handygames zocken. Ich bin schon ganz aufgeregt.

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