Abturn-Ticker: Vom Speed zum Weed

Den ganzen Tag verweile ich hier. Gechillt liege ich im Bett, seppe durchs Fernsehprogramm und zocke auf dem Handy. Außerdem kiffe ich, seitdem ich mein Sternschnuppemstaub am Vormittag aufgebraucht habe. Zwischendurch war ich mit Polly unten. Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer oller. Der anfangs perfekte Ostermontag, endet mit Pfützen und grauen Regenwolken. Wo heut Morgen noch die Vögel zwitscherten, tropft jetzt der Regen in die Rinnen. Während sich das Speed aus meinem Körper verzieht, verbreitet sich das Weed zielorientiert. Mir geht’s soweit ganz gut, außer dass ich schlapp bin, dennoch entspannt. Durch den Sterbschnuppenstaub bin ich geistig völlig entspannt und hab eine unglaubliche und geordnete  Konzentration. Das ist wie Urlaub für meine Synapsen. Und durch das Weed werde ich völlig somatisch entspannt. Dann lockern sich all die Muskeln, die ich scheinbar ständig versteife. Besonders die im Nacken und mein Fußrücken. Frau Hegersdorf hat das damals als Selbstmedikation bezeichnet und so lässt es sich auch am besten auslegen. Innerlich muss ich dann immer kichern, wie ein Prinzesschen. So, letzte Nacht blieb ich wach, deswegen bin ich jetzt so schwach. 

Advertisements

Schreib dein Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s