Die grauen Wolken

Da liege ich im Bett, schaue nach draußen und sehe den grauen Himmel. Alles so trist und öde und ich frage mich, wann sich das Wetter wieder bessert und die Sonne hervor kommt. Die graue Decke muss weg, die Drogen müssen weg. Wenn sich nichts ändert, dann wird’s auch nicht besser. Veränderungen sind nicht so mein Ding, wie ich feststellen musste, aber bleibt mir eine Wahl? 

Alles was man falsch machen kann, hab ich falsch gemacht. Ich bin am Boden zerstört, hab alles zertrümmert und übrig sind nur noch Ruinen. Soll ich einfach weiterziehen und mir einen neuen Ort suchen, um alles neu aufzubauen oder sollte ich doch eher die Ruinen wieder herstellen. Ich weiß nicht was zu tun ist. Egal wie viele Fragen ich mir stelle, ich finde keine Antwort. Ich habe keine Weg mehr und ein Ziel auch nicht mehr. 

Solange ich mich nicht selbst lieben kann, kann auch auch keinen Anderen lieben. Aber was ist an mir noch liebenswert? Ich fühl mich wie ein Niemand, ein Zombie, der nur noch Haut und Knochen ist und planlos umhertrottet. Das ist alles was über geblieben ist. Dabei wäre ich so gerne dort, wo ich schon einmal war. Wo es schön war. Wenn ich nur wüsste, wo das war.

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