Eine eindeutige KopfKlatsch Situation

Mir kam gerade etwas in den Sinn. Und zwar eine Frage, die ich letzte Woche bei gf gelesen habe. Der Fragesteller beschrieb seinen Klamottenstil und schilderte seine Einstellung dazu. Des Weiteren erkundigte es sich über Outfits der Community und bat um Meinungen zur altersgerechte Kleigung und ob man eher mit der Mode geht oder sein eigenes Ding durchzieht.

Er leitete seinen Beitrag mit ein paar Zeilen über den Auslöser zu der diesen. Darin erwähnte er sein Alter und seinen Konflikt mit altersgerechter Kleidung. Im nächsten Absatz stellte sich heraus, dass er seit (so pi-mal-Daumen) zwanzig Jahren denselben Teen-Style trägt. Seine modische Stilentwicklung stoppte praktisch nach Stimmbruch und Pubertät. Der etwas über dreißigjährige Fragesteller beendete diesen Absatz mit dem Argument, dass er sich nie vorstellen könne sich anders zu kleiden.

Somit steht fest, dass seine Stilentwicklung bereits vor der Pubertät auf Autopilot umstellte. Das ist schon ziemlich früh. Die Pubertät ist ein wichtiger Abschnitt für die individuelle Stilentwicklung. Somit haben wir einen etwas über dreißigjährigen Fragesteller mit einer pubertierender Stilentwicklung. Das nenn‘ ich doch mal ’nen Generationskonflikt. Man vs. Boy!  Fakt ist, dass Boy bereits vor der ersten starkprägender Phase auf Autopilot schaltete und ließ es einfach laufen. Man verlangt nach optischer Weiterentwicklung und Boy ist voll von jungendlicher Neugier. Ein weiterer Fakt ist, dass keiner von Beiden einen Plan hat. Weder Man, noch Boy hat hat eine brauchbare Erfahrung. Anschließend veranlasste mich meine erster Betrachtungsweise zu seiner Einstellung zum an Kopf klatschen. Ich fragte mich so: „allen Ernstes“? Warum erkundigt sich jemand nach Eindrücken der Modewelt und Outfits, wenn er doch unmissverständlich schrieb, er könne sich eh nie vorstellen sich anderes zu kleiden. Dies unterstrich er noch mit einem Argument, welches seine Überzeugung dem Style betont. Er steht zu seinem Style und verbindet damit ein Teil seiner Identität. Boy verteidigt sein Äußeres und lässt den Halbstarken raushängen. Andererseits ist er aber auch unsicher und hat vielleicht sogar etwas Schiss vor dem noch Unbekanntem. Ohne stil- bzw. altersentsprechende Austauschpartner muss Boy ganz schön viel allein bewältigen. Dem Man geht es ähnlich, auch er hat keinen gescheiten Ansprechpartner und empfindet das große noch Unbekannte als unangenehm. 

Man und Boy sind gleichermaßen hin und her gerissen. In seinen ersten Zeilen zitierte der Fragesteller seinen Vater, der den Teen-Style ansprach und rhethorisch nachfragte, ob er nicht langsam zu alt dafür wäre. Klar, dass er die Stilentwicklung boykottiert. Seine Planlosigkeit der Mode gegenüber lässt Boy an den Autopiloten, genau wie die Ungewissheit bei Man.

Meine zweite Betrachtungsweise machte mir klar, dass der KopfKlatsch nur wegen meiner verlangsamten Hirnaktivität zustande kam. Oh ja, she’s so high …

So kann’s gehen. Da lese ich einen Beitrag zu Modefragen, dessen Beantwortung besser nicht mir überlassen werden sollte. Ich würde wohl etwas abschweifen.

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