Auf Anweisung Tagebuch schreiben

Das war heute der erste Termin bei der Psychologin und schon wurde ich zum Tagebuch schreiben verdonnert. Meine Handschrift ist die reinste Sauklaue, aber ich schreibe gerne. Frau Hegersdorf möchte, dass ich meine Gemütszustände, als auch Erlebnisse und Erfahrungen mit Drogen notiere, um mir über meinen Konsum bewusst zu werden.
Seit über zwei Jahren konsumiere ich nun regelmäßig und bin mittlerweile abhängig. Dabei habe ich mich nicht auf eine bestimmte Droge fixiert, denn ich probiere gerne und erforsche dann die Wirkung. Frau Hegersdorf erwähnte, dass viele Erwachsene mit AHDS Drogen zur Selbstmedikation nehmen. Auch mein Konsumverhalten hat sie darunter eingestuft, zumindest ein Teil davon.
Fast jeden Tag kiffe ich, vorrangig am Abend um einschlafen zu können. Außerdem habe ich unter THC-Einfluss meine Launen besser unter Kontrolle, denn ich klinke gelegentlich aus und gerate in eine verbale Raserei. Durchschnittlich einmal die Woche ziehe ich mir Speed rein. Damit kann ich mich super konzentrieren und bin wahnsinnig kreativ, sowie ausdauernd. Wenn es sich ergibt nehme ich auch Ectasy, Pilze oder LSD. Das ist immer ein Heidenspaß. Was Kokain angeht … mh, naja ich würde es ausprobieren, aber wirklich wichtig ist es mir nicht. Auf andere Drogen bin ich nicht unbedingt scharf. Meine Auswahl reicht mir vollkommen aus.

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